Strandläufer174

Maritime Notizen und Abstecher ins Hinterland

“I was having an affair with the Atlantic. Alone with my books in my room, I have been thinking of little else for weeks. I was longing for the sea. I wanted to get out, away from my desk, into the air, somewhere on the big Atlantic shore∙∙∙.”
Adam Nicolson: Seamanship 

Landmarks & Waypoints

Skagen - Sumburgh Head - Pentland Firth - The Lighthouse Gallery

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Spitzbergen 1982 - Ein Bordtagebuch

Am Morgen leicht bewegte See und Nebel. Wir sind jetzt vor der Mündung des Isfjords auf der Höhe von Kap Linné, es ist aber keine Spur von Land zu sehen. Doch dann hebt sich plötzlich der Nebel . . . Zum Text

Zwischen den Zeiten - Connemara und Mayo

An der Pier ein winziger Schuppen, ein verfallener Wohnwagen, Stapel von Hummerkörben, ein Haufen Schrott und eine Handvoll kleiner Fischkutter . . .
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Treibgut - An der Westküste Jütlands

So geht das fast über drei Tage. Noch immer treiben Schauer von See her über die Dünen, aber zwischendurch reißt der Himmel stellenweise auf . . .
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Nach dem Tsunami
Sri Lanka 2005 - ein Tagebuch

Der kleine Ort besteht aus kleinen ein- bis zweigeschossigen Häusern. Viele sind zerstört, einige durch den Tsunami, andere vom Bürgerkrieg . . .        Zum Text

"Berberkopf": Málaga

Zwischen Kathedrale und Alcazaba folgte ich der Neigung des Geländes dem Hafen zu, durchquerte den schmalen, schattigen Park mit den noch blühenden Bäumen zwischen dem stark befahrenen Paeseo del Parque und dem Paseo de los Curas . . .   Zum Text

Cloghanmore, Irland

Dicht am Parkplatz liegt der „Village Shop“. Supermarkt, Postoffice, Bistro und Café.  Aus dem Fenster blickt man auf einen alten Wachturm aus der Zeit der Napoleonischen Kriege, den Atlantik und die vorgelagerte Insel, die gelegentlich in den Regenschauern verschwindet. . . .                               Zum Text

Die Halle der Wale: Tomintoul - Bergen

Anfang September 2013 lag das Forschungsschiff CELTIC EXPLORER direkt vor der Hakonshalle am Festningskaien in Bergen. Wir hatten knapp vier Wochen in der Nordsee und im angrenzenden Nordatlantik gearbeitet und es waren noch zwei Tage bis zum unserem Rückflug nach Hamburg . . .         Zum Text

St. John's Point

Wir waren den ganzen Tag auf den bis zu 600 m hohen Klippen von Slieve League an der Atlantikküste im Nordwesten von Irland unterwegs. Ein sonniger Tag mit klarer Sicht weit über den Atlantik und die Bucht von Donegal . . .                      Zum Text

Ein Haus in den Wäldern: Kuusamo

 Das Geräusch unserer Stiefel auf dem trockenen Schnee, das leise Gemurmel der Bäche mit den vereisten Uferstreifen, das Rauschen und Tosen der Flüsse in den Stromschnellen und Wasserfällen in den tiefen Canyons und gelegentlich auch das Heulen der Wölfe . . .
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Warum Strandläufer?

Und wer oder was sind Strandläufer? Auf diese Frage gibt es zwei Antworten: Zum einen sind Strandläufer kleine Schnepfenvögel mit je nach Art (die Ornithologen kennen ca. 20 Arten) braun, weiß, grau oder auch rötlich gefärbtem Gefieder. Sie brüten im hohen Norden in der Tundra und in den Mooren, überwintern aber hauptsächlich an den Meeresküsten. Der größte Strandläufer ist der an unseren Küsten häufig zu beobachtende Knutt.


Andererseits sind Strandläufer Menschen, die sich gerne und oft an Küsten und Stränden aufhalten. Einige Strandläufer tun es ihren gefiederten „Artgenossen“ gleich und überwintern auch an den Meeresküsten, aber in der Regel erst im Alter und weiter im Süden. Alternativ ist auch die Bezeichnung Beachcomber in Gebrauch, der sich sowohl auf die klassischen Strandguträuber als auch auf die (ungefiederten) Strandläufer bezieht. 

Letztere sammeln gerne Treibholz, Steine, Muscheln und was man sonst noch so an den Stränden findet. Viele haben ferner ein Faible für Leuchttürme und alles Maritime. Längere Abwesenheit vom Meer kann bei Strandläufern zunehmende Unruhezustände bewirken.

Bild Strandläufer: © Peter Löwe